Predigtreihe

Predigtreihe 2026 - „Lieder als Wegbegleiter‟

Lieder sind Wegbegleiter, manchmal sogar Lebensbegleiter – und dies im wahrsten Sinne des Wortes: Sie sind bei uns, gehen uns durch den Kopf; wir hören sie manchmal im Inneren, wenn wir unseren Alltag bestreiten, oder gerade auch zu besonderen Anlässen. So ist manches Lied fest mit der dazugehörigen Stimmung verbunden, in die uns das Lied sodann auch gleich versetzen kann. Die Kraft der Lieder kann sowohl von der Melodie als auch vom Text ausgehen. Aus all dem wird klar, warum auch unser christlicher Glaube sich seit jeher in Liedern zum Ausdruck gebracht hat. Viele davon finden sich in unserem Gesangbuch. Sie sind seit langer Zeit von Generation zu Generation weitergegeben worden und, durch die Verschiedenheit der Zeiten und Menschen, bewährt. So sind diese Lieder nicht nur etwas, das wir je für uns, in unserem Inneren, haben, sondern das uns zu einer singenden und hörenden Gemeinschaft verbindet. Und: Bedeutung für unser Leben können natürlich auch Lieder gewinnen, die nicht zum traditionellen christlichen Liedgut zählen. Auch in Liedern, die nicht oder nicht ausdrücklich von unserem Glauben handeln, kann sich etwas von dem ausdrücken, worum es in diesem Glauben tatsächlich geht.

Über all dies will unsere diesjährige Predigtreihe „Lieder als Wegbegleiter“ nachdenken – nicht abstrakt, sondern immer konkret anhand eines bestimmten Liedes, das sich die Predigerin/der Prediger ausgesucht hat.

Wie üblich, findet nach den Gottesdiensten ein Predigtnachgespräch statt, in dem das Lied ein wenig nach-klingen soll und wir gemeinsam dem Gehörten nach-sinnen wollen. 

Wir laden Sie und euch sehr herzlich zu diesen Gottesdiensten ein und freuen uns auf zahlreiches Kommen!

Termine:

12. Juni: Pfrin Theresa Geißler mit „Das wogende Meer“ (DOTA)
5. Juli: Pfrin Sabine Dempewolf mit „You raise me up“ (Josh Groban)
20. September: Pfr. i.R. Andreas G. Ratz mit „Rund um mich her ist alles Freude“ (Musik von J. H. Knecht, Text von C. C. Sturm)
18. Oktober: Dr. Thomas Oehl mit „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“ (W. Hey)